11) Der Marktplatz
von Limoges In der wegen ihrer Kathedrale berühmten
französischen Stadt Limoges schuf Hartmann mehr als einhun- dertund-fünfzig
Aquarelle. Auch hier wieder fesselten sein Auge die malerischen Gestalten
wie die angeblich einhundert-undzwölf Jahre alte Frau in ihrer typischen
Tracht, mit der wohl auch die streitenden, keifenden Marktweiber hinter
ihren obst- und Gemüsekarren bekleidet waren, denen Mussorgskij ein
musikalisches Denkmal gesetzt hat. Da das Bild verloren ging, zeige ich
Kandinsky's composition no 10, der
die Atmosphäre des originalen Bildes in meine Ansicht gut wiedergibt.
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+ einigen Schülerwerke |
![]() In Paris hatte Hartmann das Bild eines die Katakomben studierenden Architektenkollegengemalt. Dieses Bild ergriff nach des Malers frühem Tode den Komponisten mit besonderer Heitigkeit und inspi- rierte ihn zu einer düsteren Variante des Promenadenthemas: es erklingt unter vor-wiegend chromatisch abwärts schreitenden oktavtremoli und trägt die - sprachlich fragwürdige - Überschrift 13) "Cum mortuis in lingua mortua". die er in einer Fußnote auf russisch erläuterte: „Ein lateinischer Text! Mit den Toten in einer toten Sprache.' Er stehe in lateinischer Sprache! Der schöpferische Geist des verstorbenen Hartmann führt mich zu den Totenschädeln, ruft mich in ihre Nähe, und die Schädel glühen sanft aus Ihrem Inneren.This sinister atmosphere can be experienced very well in this piece of music and is emphasized by the addition of "church-bells" and plenty of "sweep" and "chorus" (synth-effects), all of which I added.
Die Ärme hier oben führen zu meiner "Photogalerie" der pariser Catacomben. Tekste nur auf Holländisch. Rücktaste benützen bitte. |
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