SAAL 1
Promenade den ersten 4 Bilder entlang
1) Promenade  Promenade als Einleitung zu dem Zyklus illustriert, wie der sehr korpulente Komponist mit schwerfälligem, fast etwas plump unbehol- fenem Gang (musikalisch, höchst beachtlich, mit Metrumwechsel zwischen 6/4 und [ ! ] 5/4) in der Galerie von Bild zu Bild schreitet, erwartungszoll, aufnahmebereit. Fünfmal im Verlaufe des Zyklus klingt das Promenaden- thema wieder an, von Mal zu Mal in abgewandelter Gestalt, die etwas von dem Gesehenen in sich aufgenommen zu haben scheint, so als Intermezzo zwischen »Bydlo" und dem »Ballett der Küchlein in ihren Eierschalen" ein wenig aufgestört, aber stolz auftrumpfend, gewissermaßen sich an die Brust schlagend nach „Samuel Goldenberg und Schmuyle". 
2) Gnomus
Die Musik geht auf einen holzgeschnitzten Nußknacker zurück (solche waren damals in Rußland - man denke an Tschaikowskys „Nußknacker-Ballett" - überaus beliebt), den Hartmann mit einem häßlichen, runzligen Gesicht und derben, zum Nüsseknacken bestimmten Kinnladen gezeichnet hatte. Mussorgskij schildert ihn als einen hinkenden, ungestalten vom Dorfsjugend gequältem Zwerg.

Kunstwerk eines meine Schüler
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3) Promenade (Intermezzo zwischen  "Gnomus" und "Das alte Schloß")
4)Il vecchio Castello (Das alte Schloß) 
Während der späten 6OerJahre bereiste Hartmann als Architekturstipendiat Westeuropa. Zum Beweis seiner Emsigkeit schickte er Zeichnungen und Gemälde in seine Heimat. Den architektonischen Sujets pflegte er zur Verdeutlichung der Größenproportionen menschliche Figuren beizugesellen, die mit angemessener Kleidung versehen und bei passender Beschäftigung angetroffen waren. Hier war es in mondlichtbe- schienener Szenerie ein Troubadour, der zur Laute eine Serenade anstimmt. 
(Das Bild nebenan ist nicht von Hartmann und der Troubadour bin ich)
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5) Promenade  (Intermezzo zwischen "Das alte Schloß" und "Die Tuilleries")
6) Tuilleries
Von diesem bekannten Garten im Herzen von Pans hatte der Künstler ein Aquarell angefertigt. Um das Exterieur zu beleben, fügte er - seiner Neigung zur Darstellungvon Menschen folgend - spielende Kinder ein, deren Lebendigkeit offensichtlich den Musiker inspirierte.

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